outlawcorner was im busch

Ich liege einfach nur da und schaue der Dunkelheit in die Augen. Oder auf den Arsch. Kann man nicht genau sagen, ist nämlich zappenduster. Jedenfalls scheint es ihr zu gefallen, denn sie schmiegt sich fester an mich an. Alle meine Sinne lösen sich langsam in ihr auf. Das Unterbewußtsein übernimmt das Steuer. Geradewegs ins Traumland.

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Es senkt sich grauer Schleier platt, auf´s Haupt, das in den Kissen matt. Und zwängt und drängt und stößt und drückt, was eben noch den Geist verzückt, mit sanftem Griff mich fassend gleich, zu Morpheus in sein Traumesreich. Ein warmer Fieberglanz umsteht, mir Haut und Haar, der Körper fleht, nach Labsal und nach Schlafe bald, da Dämm´rung über Sinne wallt. Die Wirklichkeit in schleichend Schritt, verlässt mich, nimmt die Schranken mit, die eben noch klar eingerahmt, was man im Möglichen erahnt. Nun ist die Weite grenzenlos, von Regeln gänzlich losgemacht, wenn Phantasie nur Leben haucht, in Farben, Formen, Stimmen, Nacht. Fast wie im Rausch vergang´ner Tage, verdichtet sich Gemengelage, ersinnt, erspinnt, ideenreich, der Geist was nichts Realem gleich. Und ohne Rand, und ohne Saum, ein sanfter Flug von Traum zu Traum, ein weicher Fluß, ein schwebend Schritt, reißt mit sich alle Sorgen mit. Ein stummes Lächeln macht zufrieden, den Kopf geneigt, den Ausblick liebend, die Hände seitlich Ferne fassen, das Haupt gerad´ in den Wolken lassen. Und körper- und auch willenlos, in Sicherheit, in Morpheus´ Schoß.