Die Inspiration

Lass´ dich von der Inspirationsfee küssen. Einen dicken Schmatzer mitten auf die Stirn. Dahinter werden die Ideen geboren. Neue Kinder von alten Gedanken. Lass´ dich inspirieren und du wirst sie überall finden. Diese Ideen. Von denen man soviel hört.

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Michael

In all den Ecken dieser Welt, so haben Forscher wohl gezählt,
sind tausend mal tausend Millionen, Insekten, die diese bewohnen.
Sie krabbeln, zirpen und brummen, sie fliegen, zischen und summen,
Sie kneifen, beißen und stechen, kurzum sie gehör´n zu den Frechen.

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Brezel

Manchmal plappert man sinnlos vor sich hin und es ist nicht alles nur ein amüsantes Kauderwelsch. Bisweilen verbalisiert sich eine spontane Idee mit Potential. Entspinnt sich ein kleines Gedankenexperiment, aus dem mal eine Geschichte oder ein Bild oder beides werden kann. Glücklich ist der, der sich in solchen Momenten der Gegenwart eines Ohrenzeugen, abseits der inneren Identitäten, zu versichern weiß. Eines aufmerksamen und ausgefuchsten Anwesenden, der die Idee aus dem üblichen Wortsalat heraushebt und auf sie aufmerksam macht. Ich, für meinen Teil, denke und erzähle nämlich soviel Käse und Absurdes, daß leicht mal ein interessantes Schätzchen verloren gehen kann.

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dannundwann

Dann und wann, zumeist wenn ich des Morgens zur Werktätigkeit schlendere, machen sich meine Gedanken frei von Regeln, Normen und Sachverstand und rufen einfach herein, was Ihnen einfällt. Ausgelöst durch den Anblick eines vorwitzigen Kiebitzes, eines keck vorgetragenen Sprechgesangssatzes aus den Kopfhörern oder den modrigen Geruch aus den Kanaldeckeln, bricht sich dabei Aberwitz nicht selten Bahn. Nachfolgend sollen nun einige dieser famosen Torheiten vorgestellt werden. Halbgedachte Ideen, deren Odem eigentlich schon wieder ausgehaucht war, als ich sie hastig notierte. Nun erhalten sie eine zweite Chance, wenn ihnen diese Zeilen neues Leben anheimstellen. Herr Kapellmeister?!

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Zoologische Betrachtungen in 1001 Nacht

Im Beduinenzelte saß, am Lagerplatze der Oas´,
Scheherazade und verlas, was märchenhaftes sie besaß.
Von Wüstenherrschern stolz und groß, die just zu ihrer Freude bloß,
da Reichtum man durch Öl genoß, sich hielten gar famose Zoos.

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Battle Rap 2 Henmaan

Hen DMC ist zurück. In einer neuen Formation namens „Henmaan“ wird die nächste Strophe des Battle-Raps erbarmungslos rausgeknallt. Rhythmisch wieder am Besten zu genießen, wenn man das Metronom von Google auf 120 bpm mitlaufen lässt. Word!

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Die Qual der Wahl

Ich schreibe jetzt einfach mal los. Sonst sitzen wir hier morgen noch. Seit einer halben Stunde grübele ich nämlich hin und her, was wohl Thema meines Traktats sein sollte. Obendrein ist auch die Form Bestandteil hirninterner Diskussionen. In Kombination tausende Möglichkeiten. Worüber also, auf welche Art, berichten?

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Der Anblick

Während ich den Plot für meinen nächsten Versuch auf dem Buchmarkt aufbereite und Charakterentwicklungen plane und Ereignisse in Reihenfolge bringe, suche ich manchmal Inspiration bei mir selbst. Blättere und schmökere in altem, längst Verfasstem und entdecke dabei hin und wieder kurze Einlassungen, die zwar nicht zum Buch passen, aber doch in sich selbst immer noch schlüssig und schön sind. Ich zitiere:

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Der Bauchnabel

Begibt man sich auf eine Reise vom Herzschlag zur Fortpflanzungszentrale, so wird man unweigerlich das weite Abdominalareal durchstreifen. Genau in dessen Mitte liegt, schamhaft fast verborgen, der Bauchnabel versteckt. Wie wundersam wäre es, könnte er, wie einst, erneut ein Eingang sein. Ein Zugang mitten zum Bauchgefühl, zu den Schmetterlingen. Eine Öffnung zu Organen aller Arten, eine phantastische Pforte zur Intuition. Ein Portal zu Emotionen und Gedanken, die Einfahrt zur Einfalt. Mit weiten, übervollen Augen müsste man reisen, da vieles, so vieles, zu erblicken wäre.

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