Küss mich mit Wacholderlippen,
hauch mir Nachttauatem ein,
flut mich mit Gezeitenblicken,
mach mein Leuchtturmgrinsen dein.
Fasse mich mit Federfingern,
bind mich mit Unendlichkeit,
hüll mich in Holunderklima,
heil mir jedes Herzensleid.
Schwöre mir mit Flüsterlippen,
schenke mir Unsterblichkeit,
leb in deinen Bernsteinblicken,
gestern, jetzt und alle Zeit.

for a winter we were one
where one ended there begun
the others heart and joy and soul
for a winter we were whole

for a winter we united
boundless love was what ignited
our hearts and mind and soul
for a winter we were whole

for that winter felt unending
to my heart there seemed no mending
when your touch and soul moved on
and our winters time was gone

I have not
kissed another
since you left
it seems
there is no other
left to kiss
I guess
that even cherry lips
would miss
that special
quivering created
when our breaths
last separated

verloren

Rot gleich Hagebutten gucken, tränenfeucht die Augen mir,
durch kaputte Brillengläser, sucht der wässrig Blick nach dir.

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Michael

In all den Ecken dieser Welt, so haben Forscher wohl gezählt,
sind tausend mal tausend Millionen, Insekten, die diese bewohnen.
Sie krabbeln, zirpen und brummen, sie fliegen, zischen und summen,
Sie kneifen, beißen und stechen, kurzum sie gehör´n zu den Frechen.

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Zoologische Betrachtungen in 1001 Nacht

Im Beduinenzelte saß, am Lagerplatze der Oas´,
Scheherazade und verlas, was märchenhaftes sie besaß.
Von Wüstenherrschern stolz und groß, die just zu ihrer Freude bloß,
da Reichtum man durch Öl genoß, sich hielten gar famose Zoos.

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Schlaflos

Eben noch.
Hellblauer Himmel
und Zuckerwattewolken.
Nur ein paar. Hier und da.
Wie von Bob Ross gemalt.
Happy little clouds.

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gedankengänge

Ab und an ist es lohnenswert in den Gedankengängen nach dem Rechten zu sehen. Damit allzu aberwitzige Absonderlichkeiten nicht entkommen können, habe ich dort schon vor einiger Zeit einen Türsteher aufgestellt. „Was ist die Losung?“, fragt er mich mit steinerner Miene. „Wildtierscheiße“, spitzfinde ich zurück. „Korrekt, tritt ein“.

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Errinerung an Dich

Du bist wieder fort, doch dein Echo ist noch hier. Ich rieche dich, spüre dich, vermisse dich.
Dutzende Bilder malt mir mein Geist. Erinnerungen in wilden Farben. Immer du.

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Das Fehlen

„Weißt du“, sagt die junge Dame, die ich gerad´ erst wiedersah,
„wie an vielen Wochenenden, deine Texte wunderbar,
mir die Laune aufgebügelt, das Gemüt ganz warm gestimmt,
da des Alltags graue Schwere, farbenreich sich dort verdingt.“

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