herbstmorgen

Irgendwie genervt klopfen die Regentropfen ans Fenster. Das schwärzeste lila der Nacht ist bereits vorüber und man kann die endlosen Fäden, in denen sie zu Boden fallen, beinahe schon sehen. Ich sitze im Schneidersitz auf der Couch und lausche. Meine schwere Strickjacke, die ich erst zu dieser Jahreszeit hervorhole, umarmt mich. In beiden Händen halte ich die dampfende Kaffeetasse. Mein Blick ist noch schläfrig und ohne Fokus. Alles riecht nach Äpfeln. Bratäpfeln fast.

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