Viel zu leicht machen es einem diese Tage. Viel zu verlockend poussieren sie mit ihren einfachen Auswegen. Viel zu mühelos könnte man sich ins schwerliche süße Nichts hineinfallen lassen. Die Welt einfach mal einen guten Mann sein lassen. Einzig umgeben von lichtloser Stille, die mit warmer Hand die Sinne umsäumt. Sich dem verheißungsvollen Schwarz von Mißmut und Depression ergeben. Wo man keinen Schmerz mehr fühlt, weil alles immer Schmerz ist.

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Allmählich verliere ich mich in der Uferlosigkeit dieser merkwürdigen Tage. Alles ist offene See. Ohne Leuchtfeuer oder Eilande. Ohne Sternbilder und Sextanten. Ein flauer Wind kräuselt die Häupter der Sekunden leicht. Sie scheinen regungslos und ewig. Eine kaltherzige Sonne brennt mit unerbittlicher Hitze hernieder. Meine Lippen sind aufgesprungen, die Haut faltenreich vertrocknet. In mir ist tiefe Dunkelheit.

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