Die Qual der Wahl

Ich schreibe jetzt einfach mal los. Sonst sitzen wir hier morgen noch. Seit einer halben Stunde grübele ich nämlich hin und her, was wohl Thema meines Traktats sein sollte. Obendrein ist auch die Form Bestandteil hirninterner Diskussionen. In Kombination tausende Möglichkeiten. Worüber also, auf welche Art, berichten?

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morgen ist heute schon gestern

Komm! Wir laufen in die Zukunft. Hand in Hand. Oder zumindest erst einmal nebeneinander. Wären wir gestern losgelaufen, wären wir morgen schon da. Jetzt könnte es länger dauern. Aber so ist das halt mit uns.

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Halbgedachtes die andere seite des Tages

Im Osten bricht die Nacht auf, ein neuer Tag bricht an. Es ist kaum sieben Uhr. Ich sitze auf dem Balkon und lasse mir von der klaren, kühlen Luft des Morgens den Schlaf aus den Falten klopfen. Von innen hilft ein zu starker Kaffee mit.

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der Tanz

Die Musik ist laut. Sehr laut. Physisch laut sogar. Lautsprachen versagen in dieser Umgebung. Außer man ist bereit und willens seinen Gegenüber anzuschreien. Und sich retour selbst anschreien zu lassen. Zwar lehnt man sich dafür fast empfindsam ins Gesichtsfeld des Plauderpartners, aber das Geschrei besteht ohnehin nur aus verknappten Sätzen. Und so schwingt bei dieser beinahe militärischen Kommunikation immer auch etwas Aggression mit. Aber was will man schon machen: Anpassen oder Aussterben.

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Schlaflos

Eben noch.
Hellblauer Himmel
und Zuckerwattewolken.
Nur ein paar. Hier und da.
Wie von Bob Ross gemalt.
Happy little clouds.

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gedankengänge

Ab und an ist es lohnenswert in den Gedankengängen nach dem Rechten zu sehen. Damit allzu aberwitzige Absonderlichkeiten nicht entkommen können, habe ich dort schon vor einiger Zeit einen Türsteher aufgestellt. „Was ist die Losung?“, fragt er mich mit steinerner Miene. „Wildtierscheiße“, spitzfinde ich zurück. „Korrekt, tritt ein“.

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Der Anblick

Während ich den Plot für meinen nächsten Versuch auf dem Buchmarkt aufbereite und Charakterentwicklungen plane und Ereignisse in Reihenfolge bringe, suche ich manchmal Inspiration bei mir selbst. Blättere und schmökere in altem, längst Verfasstem und entdecke dabei hin und wieder kurze Einlassungen, die zwar nicht zum Buch passen, aber doch in sich selbst immer noch schlüssig und schön sind. Ich zitiere:

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Halma im Hirn

Erneut deutet sich ein giraffenschwarzer Tag an. Punktuell Scheiße. Dann aber vom Scheitel bis zur Sohle. Melancholisch plätschern die Gedanken dahin. Harmlose Rinnsale noch, die sich jedoch hastdunichtgesehen zur Breite des Brahmaputra zu vereinen wissen. Die Stimmung gleicht dem Unterdeck eines Sklavenschiffes des ausgehenden 17. Jahrhunderts. Schwankend. Und schon nach kurzer Zeit beschissen.

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Die Nachtgedanken

„Kann ich dir sagen, was ich wirklich denke?“, fragt er ins Lavendellicht des Vorabends hinein. „Was ich wirklich, wirklich denke?“. „Klar. Immer.“, antwortet sie. Ihr Kopf liegt sanft auf seinem Arm, seiner Schulter. Schwebt im Takt seines Atems. Er kann ihre vanillenen Gedanken riechen, schmeckt die warme Aura. Nahrung für seinen Herzschlag, der den ihren in vollendeter Synchronität zum Tanze bittet.

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