Nur graue, melancholisch´ Luft, in grauem, feuchten Morgenduft,
ganz blass sogar das Sonnenlicht, selbst seinen Ursprung sieht man nicht.
Am Wagenfenster Schattenflug, und Schatten gibt es nun genug,
als griffen hölzern´ Arme mich, türmt auf ein Astgewirre sich.
Schlafestrunken wankt der Blick, auch Geistesspiel nur Missgeschick,
gar kraftlos müde Finger fassen, was Graues noch hat leben lassen.
Recht unscharf fliegt vorbei die Zeit, nur Sehnen, Flehen, Einsamkeit,
ein zähes Ringen fesselt mich, all´ Hoffnung lässt mich jäh im Stich.
Da schreit ein gülden Sonnenstrahl, und leuchtet hell wie glühend´ Stahl,
Nun setzen tausend Brüder ein, und tauchen gleißend ein das Sein.
Und durchs Alleendache kracht, mit blauer, weißer, leichter Macht,
das Freiheit heißend Himmelszelt, die lächelnd Decke einer Welt.
Und aus Wind wird Federhauch, aus Fesseln sanftes Streicheln auch,
im Geiste jagt indes sich schon, ein ganzer Reigen Explosion´n.
Und der Verstand begrüßt die Welt, die alle Chancen möglich hält,
er greift in weiche Lebensluft, betört vom bunten Morgenduft.